Springer-Verlag
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 0-9

Implantat

Synonyme

Biomaterialien; Werkstoffe

Englischer Begriff

Implant

Definition

Körperfremde Werkstoffe aus biokompatiblem Material zum temporären oder dauerhaften Einbau in den menschlichen Körper.

Durchführung

Neben der Einteilung in temporäre und permanente Implantate unterscheidet man grundsätzlich resorbierbare Implantate, die nach einer gewissen Zeit vom Körper abgebaut werden, von nicht-resorbierbaren Implantaten.

Sowohl für temporäre als auch für permanente Implantate werden heute in der Orthopädie noch meist körperfremde, nicht-resorbierbare Materialien verwendet. Dabei kann man drei Hauptgruppen unterscheiden: Osteosyntese- und Fixationsimplantate, Endoprothesen und Wirbelsäulenimplantate. Die gebräuchlichsten Materialien sind dabei Metalle und Metall-Legierungen, Kunststoffe und Keramik.

Die für Implantate verwendeten Biomaterialien müssen dabei grundsätzlich eine Reihe von Bedingungen erfüllen: Sie müssen gewebefreundlich, chemisch und mechanisch stabil und dürfen weder korrodierbar noch toxisch oder kanzerogen sein. Je nach ihrem Verwendungszweck werden auch bestimmte mechanische Eigenschaften gefordert: Steifigkeit, Härte, Elastizität, Form- und Bruchfestigkeit, Duktilität u. a.

Autor

Géza Pap

Anzeige

Anzeige

© Springer 2017
Powered by kb-soft