Mobilisierung des M. supraspinatus; Operation nach Debeyre und Resel; Verschiebeplastiken
Debeyre procedure
Verschiebeplastik des M. supraspinatus zur Deckung eines Rotatorenmanschettendefekts.
Große Rotatorenmanschettendefekte; alte, kontrakte Rotatorenmanschettenrupturen.
Parese der Schultergürtelmuskulatur, fortgeschrittene Omarthrose.
Über eine separate Zusatzinzision parallel zur Oberkante der Spina scapulae wird nach Spreizen der Fasern des M. trapezius (Pars descendens) die Faszie des M. supraspinatus dargestellt. Der Muskelursprung wird stumpf subperiostal in der Fossa supraspinata gelöst. Vorsicht ist geboten im Übergangsbereich vom mittleren zum lateralen Drittel: Hier tritt das Gefäß-Nerven-Bündel (A. suprascapularis und N. suprascapularis) von der Incisura scapulae in den Muskel. Nach abgeschlossener Mobilisierung und Trennung der Sehne des M. supraspinatus von den Nachbarstrukturen (Sehne des M. infraspinatus, Gelenkkapsel der Intervallregion) kann der M. supraspinatus um ca. 1,5 cm nach lateral verschoben werden. Die Sehne des M. supraspinatus kann dann spannungsarm im Bereich des Tuberculum majus transossär reinseriert werden.
Lagerung des Arms auf einer Schulterabduktionsschiene für sechs Wochen, anschließend Mobilisierung unter physiotherapeutischer Anleitung.
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Prof. Dr. R. Haaker
CA der Klinik für Orthopädie,
Rheumatologie, Traumatologie
Schwerpunkte: Primär- und Wechselendoprothetik,aller großen Gelenke; Fuß-, Kinder-, Rheumaorthopädie
Sportverletzungen, Wirbelsäulenerkrankungen
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